Externe Speichermedien

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Mit externen Speichermedien (SD-Karte, microSD-Karten, USB-Stick, externe Festplatte) könnt ihr die Speicherkapazität von Smartphone, Tablet, Kamera oder Computer erweitern. Die Flash-Speicher überzeugen mit kompakter Bauform und vergleichsweise hohen Geschwindigkeiten. Im Folgenden haben wir euch alles Wissenswerte rund um externe Speichermedien, wie z.B. Unterschiede zwischen microSD, microSDHC und micro SDXC, zusammengefasst. Zur ausführlichen Kaufberatung »

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Verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten im Überblick.
Verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten im Überblick. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. SD-Speicherkarte: Bauformen
  2. SD-Karte: Was bedeutet SD, SDHC, SDXC und wo sind die Unterschiede?
  3. SD-Karte: Geschwindigkeitsklassen und Kennzeichnungen
  4. SD-Karte: Was ist der Unterschied zwischen UHS-I und UHS-II?
  5. SD-Karte: Worauf sollte ich beim Kauf achten?
  6. SD-Karte: Lösungen zu häufigen Problemen
  7. SD-Karte: Geschwindigkeit messen
  8. USB-Sticks: Die richtige Bauform
  9. USB-Sticks: Der richtige Anschluss
  10. USB-Sticks: Kapazität und Geschwindigkeit
  11. Externe Festplatten: Das müsst ihr beim Kauf beachten
  12. Externe Festplatten: Günstiger Speicher zum Mitnehmen im 2,5-Zoll-Format
  13. Externe Festplatte: DAS oder NAS als stationärer Zusatzspeicher
  14. Externe SSD: Schneller und großer Speicher für die Hosentasche

SD-Speicherkarte: Bauformen

Die SD-Speicherkarte findet man zur heutigen Zeit in zwei unterschiedlichen Größen. Zum einem die ursprüngliche SD-Karte, welche ihren Verwendungszweck in Digital-, Spiegelreflexkameras, Spielekonsolen oder auch älteren MP3-Playern findet. Die zweite ist die kleine microSD-Karte, welche häufig bei Android-Geräten wie Smartphones, Tablets oder auch Micro-Computern zum Einsatz kommt.

Größenunterschied zwischen einer SD- und microSD-Karte
Größenunterschied zwischen einer SD- und microSD-Karte
  • SD-Karte
    32mm x 42mm x 2,1mm
  • microSD-Karte
    11mm x 15mm x 1mm

In puncto Übertragungsgeschwindigkeit gibt es bei den verschiedenen Bauformen keine Unterschiede. Die kleine microSD bringt es lediglich auf eine geringere maximale Speicherkapazität. Während es aktuell SD-Karten mit bis zu 512 Gigabyte Speicher gibt, ist die maximale Größe einer microSD-Karte auf bis zu 256 Gigabyte beschränkt. Die aktuell größte SD-Karte bietet SanDisk mit der SanDisk Extreme PRO 512 GB an.

SD-Karte: Was bedeutet SD, SDHC, SDXC und wo sind die Unterschiede?

Häufig verwenden SD-Karten-Hersteller wie Sandisk oder Samsung Begriffe wie SD, SDHC und SDXC. Mit diesen Zusätzen wird die Spezifikation der Speicherkarte bestimmt. Folgend findet ihr eine Übersicht zu den wichtigsten Unterschieden zwischen den einzelnen Speicherkartentypen.

  • SDSpeicherkapazität: 8 MB bis 2 GB
    Dateisystem: FAT16
  • SDHC (High Capacity)Speicherkapazität: 4 GB bis 32 GB
    Dateisystem: FAT16, FAT32, NTFS, ext2, ext3, ext4
  • SDXC (extended Capacity)Speicherkapazität: 64 GB bis 2 TB
    Dateisystem: exFAT, FAT32, ext2, ext4

SD-Karten-Schnittstellen sind meistens abwärtskompatibel. Unterstützt euer Smartphone eine microSDXC-Karte, könnt ihr auch eine microSDHC-Speicherkarte in euer Gerät einsetzen und so den Speicher erweitern.

SD-Karte sicher löschen / formatieren
SD-Karte sicher löschen / formatieren Thema Vor dem Verkauf oder vor der Entsorgung sollten alle Daten gründlich von Datenträgern gelöscht werden. Einfaches Formatieren der Festplatte oder das Löschen von einzelnen Dateien reicht hier nicht aus. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, greift zu speziellen Tools für die konsequente Datenvernichtung. Zur Anleitung

SD-Karte: Geschwindigkeitsklassen und Kennzeichnungen

Jede SD-Karte, die genannten Spezifikationen entspricht, ist durch entsprechende Symbole gekennzeichnet, welche die Mindest-Schreibgeschwindigkeit kennzeichnen. Mit einer V90 gekennzeichneten Speicherkarte ist beispielsweise die Aufnahme von Videos in 8K-Format (8.192 x 4.096) möglich.

Zudem gilt: Je höher die Zahl der Klasse, desto größer ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Karte. Jedoch hängt dies auch vom Endgerät ab. Ein älteres Smartphone verfügt beispielsweise nicht über eine gleichwertige Schreibrate wie die Modelle der aktuellerer Generation.

Minimale Schreibgeschwindigkeit Geschwindigkeitsklassen Maximales Videoformat
Standard UHS Video 8K 4K HD SD
90MB/sek    
60MB/sek    
30MB/sek  
10MB/sek
6MB/sek  
4MB/sek    
2MB/sek    

Speicherkarten auf denen verschiedene Symbole zu finden sind, unterstützen mehrere Standards. So kann eine SD-Karte mit dem UHS 3- und Class 10-Logo auch in Geräten genutzt werden, die den schnelleren UHS 3-Standard nicht unterstützten. Die Übertragungsrate ist in dem Moment entsprechend begrenzt.

SD-Karte: Was ist der Unterschied zwischen UHS-I und UHS-II?

Erste UHS-Version links und zweite rechts.
Erste UHS-Version links und zweite rechts. (Quelle: netzwelt)

Viele fabrikneue SD-Karten beinhalten die USH-II-Schnittstelle. Der Unterschied zum Vorgänger ist die erhöhte Anzahl an Pins. Damit werden noch schnellere Übertragungsraten möglich, welche sich zum Teil auf dem Leistungsniveau einer älteren SSD bewegen. Jedoch muss das entsprechende Gerät, etwa das Smartphone oder Kartenlesegerät, eine USH-II-Schnittstelle bieten, sonst wird das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft.

SD-Karte: Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Solltet ihr euch für den Kauf einer SD-Karte interessieren, solltet ihr die folgenden Punkte beachten:

Oder erfahrt in unserem Micro-SD-Karten-Vergleich, welche die beste Speicherkarte für euer Smartphone ist.

Micro-SD-Karten: Speichererweiterungen für das Smartphone im Vergleich
Micro-SD-Karten: Speichererweiterungen für das Smartphone im Vergleich Bestenliste (Micro)-SD-Karten existieren in verschiedenen UHS-Klassen, Adapterversionen, Formfaktoren und Speicherkapazitäten. Für welche Speicherkarte ihr euch beim Kauf entscheiden solltet, klären wir in der Bestenliste. Zum Vergleich

SD-Karte: Lösungen zu häufigen Problemen

Häufig entstehen Probleme mit SD-Karten, wenn man das Gerät wechselt, eine gebrauche Speicherkarte kauft oder nach dem versehentlichen Löschen von wichtigen Daten wie Fotos, Videos und Dokumententen versucht, diese wiederherzustellen.

Folgend findet ihr Hilfestellungen zu den oben beschriebenen Szenarien. Neben Tipps für das richtigen Formatieren einer SD-Karte erläutern wir, wie ihr Daten wiederherstellen und SD-Karten reparieren sowie partitionieren könnt. Zudem erklären wir, was ihr tun solltet, wenn sich die Speicherkarte nicht formatieren lässt oder vom Endgerät nicht erkannt wird.

SD-Karte: Geschwindigkeit messen

Solltet ihr euch für die tatsächliche Lese- und Schreibgeschwindigkeit eurer SD-Karte interessieren, empfehlen wir euch die folgenden Programme aus unserem Softwarearchiv, mit denen ihr die SD-Karte messen könnt:

USB-Sticks: Die richtige Bauform

USB-Flash-Speicher - meist USB-Stick genant - gibt es in den verschiedensten Bauformen. Von USB-Sticks im geläufigen Format über Speicher-Sticks allen erdenklichen Formen und Farben bis hin zu Datenspeichern mit der Dicke einer Scheckkarte ist alles mit dabei. Während die Bauform in den meisten Fällen eher Geschmacksache ist, gibt es einige Punkte, über die ihr euch vor dem Kauf unbedingt Gedanken machen solltet.

USB-Sticks: Der richtige Anschluss

Standardmäßig verfügen die meisten USB-Sticks über einen männlichen USB Typ A-Anschluss. Diese sind mit den meisten Geräten kompatibel. Möchtet ihr euren USB-Stick neben einem Computer oder Fernseher auch mit eurem Smartphone verbinden, benötigt ihr einen speziellen Stick. Neben dem USB Typ-A-Anschluss verfügen diese wahlweise über einen zusätzlichen microUSB-, Lightning- oder USB Typ C-Anschluss.

USB-Sticks: Kapazität und Geschwindigkeit

Kingston DataTraveler Ultimate GT: 2 Terabyte auf dem USB-Stick
Kingston DataTraveler Ultimate GT: 2 Terabyte auf dem USB-Stick (Quelle: Kingston)

USB-Sticks gibt es in verschiedensten Kapazitäten. Kleine USB-Sticks mit einer Kapazität von 8 Gigabyte gibt es bereits für wenige Euro im Handel. Wer mehr Speicher benötigt, der greift auf einen 16-, 32-, 64-, 128-, 256- oder 512-Gigabyte-Stick zurück. Den aktuell größten USB-Stick bietet Kingston mit dem DataTraveler Ultimate GT an. Dieser bietet eine erstaunlich hohe Kapazität von 2 Terabyte - ist mit seinem stolzen Preis von rund 1.700 Euro, aber auch aller andere als günstig.

Anders als bei SD-Karten gibt es bei USB-Sticks keine genauen Standards für die Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Benötigt ihr einen schnellen USB-Stick, solltet ihr aber in jedem Fall auf den verwendeten USB-Standard achten. Speicher-Sticks mit der Unterstützung für USB 3.0 oder USB 3.1 erreichen deutlich höhere Übertragungsraten als USB 2.0-Sticks. Genaue Informationen zu den Übertragungsgeschwindigkeiten eines USB-Sticks entnehmt ihr den Herstellerangaben. Besonders schnelle Speichergeräte erreichen aktuell eine Übertragungsrate von bis zu 350 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und 250 MB pro Sekunde beim Schreiben von Daten.

Standard Symbolrate Datenrate (brutto) Datenrate (netto)
USB 3.1 10 GBit/s ca. 900 MByte/s
USB 3.0 5 GBit/s 4 GBit/s ca. 480 MByte/s
USB 2.0 600 MBit/s 480 MBit/s ca. 44 MByte/s
USB 1.1 15 MBit/s 12 MBit/s ca. 1 MByte/s
USB 1.0 1,875 MBit/s 1,5 MBit/s ca. 150 kByte/s

Externe Festplatten: Das müsst ihr beim Kauf beachten

Bevor ihr euch nach einer externen Festplatte umschaut, solltet ihr euch Gedanken über den Anwendungszweck machen. Soll die Festplatte als mobiler Datenspeicher dienen, bietet sich eine externe 2,5-Zoll-Festplatte an. Diese lässt sich dank der geringen Größe leicht transportieren. Möchtet ihr den Speicher eines Gerätes erweitern und die externe Festplatte größtenteils stationär verwenden, könnt ihr auf eine 3,5-Zoll-Variante zurückgreifen. Diese bietet meist mehr Speicher zum gleichen Preis, ist dafür aber auch unhandlicher.

Externe Festplatten: Günstiger Speicher zum Mitnehmen im 2,5-Zoll-Format

Die Seagate Backup Plus (Portable) bietet 5 Terabyte Speicher im 2,5-zoll-Format.
Die Seagate Backup Plus (Portable) bietet 5 Terabyte Speicher im 2,5-zoll-Format. (Quelle: Seagate)

Wer eine externe Festplatte als mobilen Speicher nutzen möchte, der greift - wie bereits erwähnt - am besten auf eine 2,5-Zoll-Festplatte zurück. Diese gibt es in den verschiedensten Kapazitäten. Günstige Modelle mit einer Kapazität von 500 Gigabyte sind bereits ab 40 Euro im Handel erhältlich. Die aktuell größte externe USB-Festplatte bietet Seagate mit der Seagate Backup Plus an. Diese bietet für rund 180 Euro eine Kapazität von 5 Terabyte.

Neben der Kapazität bietet es sich zudem an, einen Blick in die technischen Daten zu werfen. Hier solltet ihr besonders auf den Anschluss des Gerätes achten. Wer nicht ewig warten möchte, bis eine größere Menge Daten übertragen ist, sollte sich für eine Festplatte mit einem USB 3.0/3.1-Anschluss entscheiden. Sind entsprechende Anschlüsse am PC, Notebook oder Smartphone vorhanden, könnt ihr alternativ eine USB Typ C- oder Thunderbold-Festplatte verwenden.

Externe Festplatte: DAS oder NAS als stationärer Zusatzspeicher

Benötigt ihr eine externe Festplatte als Speichererweiterung, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So könnt ihr wahlweise auf eine DAS-Lösung (Direct Attached Storage) oder ein NAS-System (Network Attached Storage) zurückgreifen. Ein NAS-System bietet den Vorteil, dass mehrere Geräte über das Netzwerk auf dieses zugreifen können, während ein direkt angeschlossener Speicher nur von einem Gerät zurzeit genutzt werden kann. Dafür bieten direkt angeschlossene Festplatten in der Regel eine deutlich höhere Übertragungsrate.

Das Drobo 5C Rack bietet Platz für bis zu fünf Festplatten im 3,5-Zoll-Format.
Das Drobo 5C Rack bietet Platz für bis zu fünf Festplatten im 3,5-Zoll-Format. (Quelle: netzwelt)

Einzelne externe Festplatten im 3,5-Zoll-Format gibt es in Kapazitäten bis zu 10 Terabyte. Wer mehr Speicher benötigt, der sollte auf ein Festplatten-Rack zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein Gehäuse inklusive Controller, das mehrere Festplatten aufnehmen kann. Viele Festplatten-Racks ermöglichen zudem die Konfiguration als RAID-Verbund. Wichtige Daten können so redundant gespeichert werden, sodass diese bei einem Fehler nicht sofort verloren gehen. Beim Kauf einer solchen Platte beziehungsweise eines Racks solltet ihr - wie auch bei den kleinen externen Festplatten - auf die Anschlussart achten. So bietet sich, je nach Gerät, ein USB 3.0/3.1- oder Thunderbold-Anschluss an.

Wer von verschiedenen Geräten auf seine Daten zugreifen möchte, sollte ein NAS-System in Betracht ziehen. Dabei handelt es sich um ein Festplatten-Rack, das in das eigene Netzwerk eingebunden wird. Die Daten können so von jedem kompatiblen Gerät im Netzwerk abgerufen werden. Entsprechend konfiguriert, könnt ihr euer NAS-System zudem als privaten Cloud-Speicher nutzen und so auch unterwegs via Internet auf eure Daten zugreifen.

Externe SSD: Schneller und großer Speicher für die Hosentasche

Wer einen großen und schnellen Speicher zum Mitnehmen sucht, dem sei eine portable SSD ans Herz gelegt. Eine SSD vereint den schnellen Flash-Speicher aus den USB-Sticks mit der großen Kapazität von Festplatten, ist dabei aber leichter und deutlich robuster als eine Festplatte. Solid State Disks sind dafür aber auch deutlich kostspieliger in der Anschaffung. Genaue Informationen und Details zu Solid State Drives erfahrt ihr auf unserer Übersichtsseite.

Ein Vertreter dieser Produktkategorie ist die Samsung SSD T3. Die ab rund 130 Euro (250 GB) erhältliche SSD ist kaum größer als eine Streichholzschachtel und bietet eine Übertragungsrate von bis zu 450 Megabyte pro Sekunde.

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