Nubia α: Smartwatch mit biegbarem Display könnte euer Handy ersetzen

Armband mit LTE und Videokamera

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von Tim Metzger
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Der chinesische Smartphone-Hersteller Nubia hat auf der IFA so einige Smartphones vorgestellt. Eines davon sticht besonders hervor, denn es nimmt vorzugsweise Platz an eurem Handgelenk. Unter dem Namen Nubia α soll das Armband-Smartphone mit einem flexiblem Display noch dieses Jahr erscheinen. Könnte das Konzept unser Handy bald ersetzen?

Nubia kommt Samsung und Co. zuvor und liefert das erste Smartphone mit flexiblem Display. Es wirkt allerdings eher wie eine bessere Smartwatch.
Nubia kommt Samsung und Co. zuvor und liefert das erste Smartphone mit flexiblem Display. Es wirkt allerdings eher wie eine bessere Smartwatch. (Quelle: Nubia)

Der eher unbekannte Smartphone-Hersteller Nubia stellt mit dem Nubia α auf der IFA in Berlin eine Kreuzung aus Smartwatch und Handy vor. Optisch wirkt das neue Konzept wie eine Mischung aus Apple Watch und einem herkömmlichen Fitness-Armband. Herkömmlich ist Nubias neues Konzept allerdings so gar nicht - der chinesische Hersteller könnte namhaften Handy-Herstellern in einem bestimmten Aspekt sogar zuvorkommen.

Das neue Modell verfügt über ein flexibles OLED-Display. Vergleichbare Technik stellten Samsung, Apple und Co. bisher nur als Konzept vor. Neben dem innovativen Display finden darüber hinaus ein LTE-Modem, eine Frontkamera samt Mikrofon für Telefonie, ein Orientierungssensor und ein NFC-Chip im dickeren Teil der Uhr Platz.

Als Betriebssystem verwendet der Hersteller offenbar eine Eigenkreation mit Fitness-Apps, einem Musik-Player, üblichen Smartphone-Diensten und mehr. Schon aufgrund des einzigartigen Display-Formates könnte eine Portierung aktueller Betriebssysteme schwierig werden. Dies ist allerdings nur eine Vermutung, da wir die Smartwatch auf der IFA nicht ausprobieren durften.

Netzwelt konnte die Nubia α auf der IFA bereits näher betrachten. Hier sieht man die schwarze Variante an einer Ladeschale.
Netzwelt konnte die Nubia α auf der IFA bereits näher betrachten. Hier sieht man die schwarze Variante an einer Ladeschale.

Geladen wird das Nubia α, wie auch viele Smartwatches, über eine Ladeschale und vier kleine Pins auf der Rückseite. Unterhalb der Pins sieht man ebenfalls eine Aussparung für die optischen Sensoren, die wohl der Pulsmessung dienen.

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Im vierten Quartal 2018 soll die Nubia α in Weiß-Gold und Schwarz erscheinen. Über den Preis und die genaue Ausstattung gibt es bisher keine Informationen. Ob das neue Konzept beim Release tatsächlich komplett ohne Anbindung an ein Handy auskommt, ob das flexible Display im Alltag überzeugen kann und wie gut das Konzept bei eingeschworenen Handy-Nutzern ankommt, bleibt abzuwarten.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Android, IFA, Smartwatch und Android Tablets und Smartphones versehen.

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