Tablet-PC

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Flach wie eine Flunder und nur so groß wie ein DINA4-Blatt - Tablet-PCs sind äußerst kompakt, bieten aber dennoch eine mit Laptotps vergleichbare Rechenpower. Auf dieser Seite findet ihr Tests aktueller Windows-, Android- und iOS-Tablets sowie einen Überblick über kommende Produkte. Des Weiteren verraten wir euch, worauf es beim Kauf eines Tablet-PCs zu achten gilt. Zur ausführlichen Kaufberatung »

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Im riesigen Angebot an Tablet-PCs den Überblick zu behalten fällt nicht leicht. Wir helfen!
Im riesigen Angebot an Tablet-PCs den Überblick zu behalten fällt nicht leicht. Wir helfen! (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Frage nach dem richtigen Betriebssystem
  2. Die Frage nach der Tablet-Größe
  3. Die Frage nach dem Preis - teurer gleich besser?
  4. Wie lange halten Tablet-PCs?
  5. Das Tablet als Notebook-Ersatz?
  6. Kann man Tablets auch als E-Reader verwenden?
  7. Die Frage nach der Speicherkapazität
  8. Übersicht: Die derzeit besten Tablet-PCs aller Klassen

Selbst wenn sich die Verkaufszahlen der Tablet-Computer in einem leichten Sinkflug befinden - die Liste an interessanten Neuvorstellungen reißt nicht ab. Plötzlich gibt es Tablet-Computer mit Notebook-Power und Bildschirmen jenseits der 12-Zoll-Marke, wie das Surface Pro 4 oder das iPad Pro 12,9. Oder interessante Nischen-Konzepte wie das Lenovo Yoga Tab 3 Pro mit eingebautem Beamer. Und auch in die Kompaktklasse kommt wieder Bewegung.

Die Frage nach dem richtigen Betriebssystem

Wer sich ein wenig für Technik interessiert, der wird mit dem ein oder anderen Betriebssystem schon in Berührung gekommen sein. Und wird dementsprechend gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auf den meisten Tablet-Computern findet ihr die von Smartphones bekannten Betriebssysteme: Android, iOS, Windows.

Wer beispielsweise ein Android-Smartphone besitzt und gut damit klar kommt, für den ist es sinnvoll, sich auch für ein Android-Tablet zu entscheiden. Vorteil: Bei der Bedienung finden sich viele Parallelen und viele Apps müssen nur einmal erworben werden. Gleiches gilt natürlich für Apples iOS-Geräte und, mit Abstrichen, für Windows-Modelle.

Duell der Riesen-Tablets: Sowohl Microsoft als auch Apple knacken die 12-Zoll-Grenze. Die Frage nach dem besseren Tablet erhitzt die Gemüter...
Duell der Riesen-Tablets: Sowohl Microsoft als auch Apple knacken die 12-Zoll-Grenze. Die Frage nach dem besseren Tablet erhitzt die Gemüter... (Quelle: netzwelt)

"Richtige" oder "falsche" Betriebssysteme gibt es nicht, jedes System und jede Oberfläche bietet Vor- und Nachteile. Nutzer von iOS schätzen zum Beispiel die einfache Handhabung und die große Auswahl an (von Apple geprüften) Apps. Tablet-PCs mit Android lassen sich dafür stärker individualisieren. Wer anderen ein Tablet schenken will tut gut daran, sich nach dem aktuell genutzten Smartphone-Betriebssystem zu erkundigen.

Die Frage nach der Tablet-Größe

Der Großteil der aktuell verfügbaren Tablets bietet eine Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 13 Zoll (17,8 und 33,0 Zentimeter). Bis zu einer Bildschirmdiagonalen von 8,0 Zoll (20,3 Zentimeter) lassen sich die Geräte entspannt in einer Hand halten. Die andere Hand bleibt dann komplett für die Bedienung des Touchscreens frei. Daher eignen sich diese Tablets gut als Ersatz für den eBook-Reader.

Tablet-Computer mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 8-Zoll-Marke sind die klassischen Couch-Surfer. Sie lassen sich wunderbar auf dem Sofa als Second Screen verwenden und dienen manchmal sogar als Ersatz für den (Zweit)-Fernseher. An viele Tablets lässt sich auch eine entsprechend passende Tastatur-Schutzhüllen-Kombination anbringen.

Die Frage nach dem Preis - teurer gleich besser?

In den meisten Fällen bieten teurere Tablet-Computer im Vergleich zu Schnäppchen-Angeboten eine bessere technische Ausstattung sowie eine höhere Verarbeitungsqualität. Uns ist noch kein Tablet-PC zum Preis von unter 100 Euro begegnet, den wir uneingeschränkt empfehlen konnten. Doch: Ausnahmen bestätigen die Regel. Über den Discounter Aldi zum Beispiel bietet die Lenovo-Tochter Medion ab und an gut ausgestattete und sauber verarbeitete Tablet-PCs zu Preisen unterhalb von 200 Euro an. Das Modell Medion Lifetab S7852 zum Beispiel hatte es uns richtig angetan.

Wie lange halten Tablet-PCs?

Der Kauf eines Tablet-Computers ist keine Anschaffung für die Ewigkeit - das gilt heutzutage leider für fast jedes Elektrogerät. Die typische Nutzungsdauer eines Tablet-Computers liegt jedoch höher als bei Smartphones, die viele Nutzer alle zwei Jahre austauschen.

... aber auch das kompakte Samsung Galaxy Tab S3 kann nicht restlos überzeugen.
... aber auch das kompakte Samsung Galaxy Tab S3 kann nicht restlos überzeugen. (Quelle: netzwelt)

Bei Tablets ist es meist kein technischer Defekt, der die Nutzung der Flachcomputer unmöglich macht. Vielmehr ist es das (vom Hersteller nicht mehr aktualisierte) Betriebssystem, welches das Arbeiten erschwert. Hier treten meist Android-Geräte negativ in Erscheinung und Apples iPad-Reihe kann punkten.

So stellte unlängst das Marktforschungsunternehmen Localytics fest, dass das iPad 2 mit einem Anteil von 20 Prozent noch immer das beliebteste iPad-Modell ist. Der Hersteller versorgt das im Jahr 2011 vorgestellte iPad 2 noch immer mit Updates - iOS 9, das derzeit aktuelle Apple-Betriebssystem, läuft daher auch auf dem in die Jahre gekommenen iPad 2. Wenn auch längst nicht so flüssig, wie auf neueren iPad-Modellen.

Das Tablet als Notebook-Ersatz?

Die meisten Tablet-PCs sind nicht auf die Ausführung rechenintensiver Programme ausgelegt. Zum Einsatz kommen meist stromsparende CPUs, die eine lüfterlose Gehäusebauform erlauben. Hinzu kommen ergonomische Gesichtspunkte. Ein Tablet mit angesteckter oder drahtlos verbundener Tastatur ist nie so komfortabel und produktiv nutzbar wie ein klassisches Notebook.

Kann man Tablets auch als E-Reader verwenden?

Ja. Für alle Tablet-Betriebssysteme gibt es entsprechende Apps. Der Knackpunkt sind die Displays, die allesamt spiegeln. Wer schon einmal einen E-Reader wie den Amazon Kindle in den Händen hielt will E-Books nicht auf einem Tablet-PC lesen. Lesefreunde sind daher mit einem solchen Gerät klar besser beraten.

Die besten Tablet-PCs mit Tastatur

Viele großen Hersteller bieten Tablets mit extra angefertigten Tastaturen, die sich je nach Bedarf anbringen und lösen lassen. Die interessantesten Modelle findet ihr in dieser Bestenliste.


Zur Bestenliste

Als Faustregel gilt daher: Surfen, Videos abspielen, Spielen oder E-Mails verfassen - das sind die Kerndisziplinen von Tablet-Computern.

Eine lobenswerte Ausnahme bildet Microsofts Surface Reihe, vor allem das aktuelle Surface Pro 4. Die verbauten Komponenten, unter anderem Intel Core i-Prozessoren, erlauben das Ausführen rechenintensiver, klassischer Windows-Programme. Doch auch hier leidet die Ergonomie, Vielschreiber werden mit der ansteckbaren Tastatur samt Trackpad auf Dauer nicht glücklich.

Die Frage nach der Speicherkapazität

Tablet-Computer verleiten mit ihren zugehörigen App Stores gerade dazu, viele Apps auszuprobieren und zu installieren. Da neigt sich der Speicherplatz schnell dem Ende entgegen. Die meisten aktuellen Tablet-Computer verfügen über Flashspeicher mit einer Kapazität von 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte. Hersteller wie Apple verlangen meist einen stolzen Aufpreis für ein Mehr an Speicher.

Apple iPad Pro gegen Microsoft Surface Pro 4

Surface Pro 4 und iPad Pro sind sehr unterschiedlich, ein Vergleich schwierig. Dennoch eint beide ein sehr großes Display sowie eine Stiftbedienung. Kann es einen klaren Gewinner geben?


Vergleichstest lesen!

Zudem landen die iPad-Modelle ausschließlich ohne Schacht für Speicherkarten beim Käufer. Wer ein Tablet-PC mit geringem Speicher, dafür aber mit SD-Kartenschacht kauft, kann Kapazität wesentlich günstiger nachrüsten.

Übersicht: Die derzeit besten Tablet-PCs aller Klassen

Nachfolgend listen wir euch die unserer Meinung nach derzeit besten Tablet-PCs, nach Herstellern sortiert auf. In der Kurzübersicht findet ihr die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle. Verlinkt sind zusätzlich die ausführlichen Einzeltests, die meist auch Video- und weiteres Foto-Material enthalten. Nutzt diese Übersicht daher am besten als Ausgangspunkt, pickt euch die infrage kommenden Geräte heraus und lest im ausführlichen Testbericht weiter. Dieser Einkaufsberater wird kontinuierlich gepflegt und aktualisiert.

Klickt einfach auf das Produktbild um zum ausführlichen Testbericht des jeweiligen Tablets zu gelangen!

Amazon Fire

Amazon hat sich mit seinen Fire-Tablets einen guten Ruf erarbeitet. Die Geräte sind solide verarbeitet. Auf den Geräten kommt ein selbstentwickeltes Betriebssystem (Fire OS) installiert, das sich stark auf die Nutzung der eigenen Online-Angebote, unter anderem Prime Instant Video, fokussiert.

Dies soll nicht abschrecken: Mit verhältnismäßig geringem Aufwand lassen sich auch Apps aus Googles Play Store auf den Fire-Tablets installieren. Die Palette reicht vom extrem günstigen, sieben Zoll großen Amazon Fire Tablet über Fire HD 8 und HD 10.

  • Leicht und dünn
  • Formfaktor
  • Preis
  • Guter Sound
  • Klavierlackoptik
  • Google Play Store nicht vorinstalliert
  • Ladezeit
  • Preis
  • Verarbeitung
  • Offline-Funktion
  • Play Store nicht vorinstalliert
  • Kamera

Apple iPad

Das hat im wahrsten Wortsinn seinen Preis - iPads sind vergleichsweise teuer. Aufgrund der guten Verarbeitungsqualität und dem Image der Marke floriert der Handel mit gebrauchten iPads. Mit dem iPad Pro hat der Hersteller erstmalig ein Tablet mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,9 Zoll präsentiert. Die Pro-Variante gibt es auch mit klassischer 9,7-Zoll-Diagonale. Alle anderen Modelle verfügen über eine Diagonale von 9,7 beziehungsweise 7,9 Zoll beim iPad Mini. Empfehlenswert auf längere Sicht ist vor allem das günstige iPad Jahrgang 2017 und das iPad Pro 9,7.

  • Verarbeitung
  • Touch ID
  • Helles Display
  • Speicher nicht erweiterbar
  • (FaceTime)-Kamera
  • kein Smart Connector, kein Apple Pencil-Support
  • Leistung
  • Display
  • Verarbeitung
  • Kein 3D Touch
  • Möglichkeiten des Apple Pencil
  • Langer Ladevorgang
  • Kein SD-Kartenslot
  • Leistung
  • (True Tone)-Display
  • Verarbeitung
  • Touch ID
  • kein 3D Touch
  • kein SD-Kartenslot

Acer Aspire Switch 12 S

Mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,5 Zoll gehört das Aspire Switch 12 S von Acer zu den größten Tablets in dieser Übersicht. Der taiwanische Hersteller verbaut Intel Core M-Chips und bis zu acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Viele Anschlüsse machen das Gerät fit für Aufgaben, die abseits von Spielen und Surfen liegen.

Die Tastatur verbindet sich mit Hilfe von starken Magneten mit der Tablet-Einheit. Auf der Klaviatur lässt es sich bequem tippen. Günstig ist diese produktive Kombination aus Tablet und Notebook jedoch nicht. Der Grundpreis liegt deutlich über 1.000 Euro.

  • praxisgerechte Anschlüsse
  • Intel RealSense-Kamera
  • Zusatz-SSD in der Tastatur (optional)
  • anfällig für Fingerabdrücke
  • Keine Core i-Version
  • effektive Kühlung
  • lüfterlos
  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Tastatur im Preis inbegriffen
  • Tastatur gibt nach
  • Lautsprecher
  • Rückseite kann sehr warm werden

Acer Switch 12 Alpha mit Flüssigkeitskühlung

Auch wenn sie ähnliche Namen tragen, gibt es zwischen dem Acer Aspire Switch 12 S und dem Switch 12 Alpha gravierende Unterschiede. Obwohl das Switch Alpha vom Grundpreis her deutlich günstiger ist, verbaut Acer hier Intel Core i-Prozessoren, auf Wunsch sogar einen Core i7. Das Beste jedoch: Die Kühlung übernimmt eine Flüssigkeit, die zunächst verdampft und anschließend in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Das funktionierte im Test gut.

Als direkter Konkurrent zum Microsoft Surface Pro 4 hat das Acer-Modell konzeptbedingt jedoch auch ein paar Nachteile. So wippt etwa die Tastatur stets ein wenig nach, da sie sich nicht flach auf eine ebene Fläche ablegen lässt. Den direkten Vergleich zum Surface Pro 4 gewinnt das Acer Switch Alpha 12 dennoch.

HP Elite x2

Das HP Elite x2 ist ein besonders edler Vertreter der Gattung 2-in-1-Systeme. Zwei unterschiedliche, abnehmbare Tastaturen stehen zur Wahl und genau wie bei Microsofts Surface Pro-Reihe gibt es einen aktiven Bedienstift (Digitizer). Die Verarbeitung ist hochwertig. Darüber hinaus gehen manche Modelle der Reihe kostenlos ins Internet, ein LTE-Modem ist eingebaut.

  • Verarbeitung
  • LTE-Modem und Mobile Connect Pro
  • brauchbare Tastatur
  • Digitizer im Lieferumfang
  • lüfterlos
  • Tastatur nur optional
  • wenig Anschlüsse
  • teurer als die Konkurrenz
  • Verarbeitung
  • Ausstattung
  • Akkulaufzeit
  • Kein NFC
  • Gewicht

Lenovo Yoga Tab 3 Pro

Ein Tablet mit eingebautem Beamer gibt es nur bei Lenovo. Nachdem der Konzern in der Vergangenheit bereits mit dem sehr großen (13,3 Zoll) Yoga Tablet 2 Pro Punkte sammeln konnte, stellt das chinesische Unternehmen in diesem Jahr das kompaktere Yoga Tab 3 Pro als 10,1-Zoll-Tablet vor.

Der eingebaute Beamer strahlt im Vergleich zu den Vorgängern nun heller. Praktisch: Lenovo verbaut im Metallzylinder nicht nur einen leistungsstarken Akku mit einer Kapazität von satten 10.200 Milliamperestunden. Die ausklappbare Stütze bringt das Android-Tablet zusätzlich in die unterschiedlichsten Positionen.

Google Pixel C

Das Pixel C kommt direkt von Google ins Haus. Es ist geradezu traumhaft verarbeitet und fühlt sich sehr hochwertig an. Besonderer Bonus: Die optionale Tastatur verbindet sich magnetisch mit dem Tablet und dient gleichzeitig als Displayschutz. Da sie auch ausreichend dimensionierte Tasten mit gutem Druckpunkt bietet, ist sie fast schon ein Pflichtkauf.

Google Pixel C im Test

Man könnte nun meinen, das nicht gerade günstige Pixel C eigne sich damit als Notebook-Ersatz. Dies ist leider nicht der Fall, denn Google versäumt es, das eigene Betriebssystem Android entsprechend darauf vorzubereiten. Aber lest am besten selbst.

Microsoft Surface

Ist Microsofts Surface noch ein Tablet-PC oder gehört es nicht doch eher in die Notebook-Ecke? Diese Frage drängt sich vor allem bei mindestens 1.000 Euro teuren Surface Pro 4 auf. Wir zogen nach unserem Test das Fazit: ganz klar eher Tablet. Im Vergleich zum Vorgänger hat Microsoft das Surface Pro 4 an den richtigen Stellen verbessert. Das Surface Pro 4 zählt zu den leistungsfähigsten Tablets am Markt, das sich durch sinnvolles Zubehör wie Dockingstation und Stift produktiv einsetzen lässt.

  • Design und Verarbeitung
  • Lüfterlos
  • Display
  • Vollwertiges Windows 8.1
  • eMMC statt SSD
  • Teures (Pflicht)-Zubehör
  • Tastatur nach Notebook-Maßstäben
  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Verbesserte Tastatur und Stift
  • Verbessertes Hitze-Management
  • Stift-Nutzung abseits von Mal-Programmen
  • Tastatur unter Notebook-Gesichtspunkten
  • Keine LTE-Version erhältlich

Zuschlagen oder auf Surface Pro 4 warten

Auch wenn das Surface 3 wohl kaum ein Notebook vollständig ersetzen kann: Es ist das leichteste und damit mobilste Modell der Surface-Reihe, ist sehr gut verarbeitet und bietet ein vollwertiges Windows 8.1-OS. Unter den Tablet-PCs mit Tastatur kann es sich damit fast mühelos an die Spitze setzen. Es kostet deutlich mehr als etwa Acers Switch-Reihe, aber eine Ecke weniger als der günstigste Einstieg in die Surface Pro-Reihe (ab 800 Euro).

Mehr Super-Tablet als Super-Notebook

Microsoft hat das Surface Pro 4 im Vergleich zum Vorgänger an den richtigen Stellen verbessert. Doch noch immer ist es mehr Tablet als Notebook. Die Möglichkeiten des Stiftes nutzt Microsoft noch immer nicht aus. Dennoch ist das Surface Pro 4 unterm Strich das derzeit stimmigste Windows 10-Tablet.

Wer nicht direkt 1.000 Euro ausgeben möchte, sollte auch das Surface 3 in Betracht ziehen, das Microsoft für knapp die Hälfte anbietet.

Samsung Galaxy

Samsung machte vor allem durch das Galaxy Tab A 9,7 und durch das Tab S3 von sich reden. Beide Modelle gibt es mit 9,7 Zoll großem Display, den Vorgänger Galaxy Tab S2 bot Samsung noch in einer 8-Zoll-Variante an. Das sehr gut verarbeitete Tab S3 haut mit seinem brillanten Super AMOLED-Display vom Hocker. Der Benchmark unter den Tablet-Displays.

  • Preis
  • GPS
  • LTE-Modem
  • Speicher erweiterbar
  • Bildschirmauflösung
  • Leistung
  • Rückseite rutschig
  • Verarbeitung
  • Display
  • S-Pen
  • genügend Leistung
  • kein Benchmark-König
  • Anfällig für Fingerabdrücke
  • Rückseite wird warm bei Belastung
  • Display-Qualität
  • Tastatur im Preis enthalten
  • ausreichend Leistung
  • Schreibgefühl nach Notebook-Maßstäben
  • kein SD-Kartenslot
  • fester Bildschirmwinkel
Zum Testbericht 5.5

Für den täglichen Surf-Trip

Das Galaxy Tab A muss man mit Blick auf den Preis bewerten. Und hier sticht gerade die LTE-Version positiv hervor. Für rund 350 Euro erhaltet ihr ein gut ausgestattetes Android-Tablet für den alltäglichen Surf-Trip, aber auch nicht viel mehr. Leistung und Display-Auflösung sind unterdurchschnittlich und mit ein Grund für den geringen Preis. Letzterer dürfte in nächster Zeit noch weiter fallen.

Zum Testbericht 8.2

Wird dem hohen Anspruch gerecht

Das Samsung Galaxy Tab S3 ist ein gelungenes Android-Tablet, welches dem von Samsung gesetzten Flaggschiff-Anspruch gerecht wird. Es ist tadellos verarbeitet, leistungsfähig und verfügt über eines der besten Displays in diesem Segment. Im Vergleich zum Vorgänger ist es etwas schwerer. Dafür spendiert der Hersteller dem Tab S3 einen edleren Materialmix.

Zum Testbericht 8.1

AMOLED Amore!

Uns beeindruckt vor allem das Super AMOLED-Display am Samsung Galaxy TabPro S. Die Prozessor-Power ist ebenfalls absolut ausreichend für alle normalen Alltagsaufgaben und ein wenig darüber hinaus. Kritik steckt die Tastaturhülle ein - hier hätten wir uns eine stabilere Konstruktion mit frei einstellbarem Neigungswinkel gewünscht und die paar Gramm Mehrgewicht dafür gerne in Kauf genommen.

Sony Xperia Z4 Tablet

Günstiger ist das Lollipop-Tablet Galaxy Tab A 9,7, welches Samsung etwas hochgegriffen als "Tablet für Deutschland" bezeichnet. Zwar stimmt das Preis-Leistungsverhältnis, Abstriche gibt es jedoch für die bestenfalls durchschnittliche Leistung und das schwächere Display. Das große Samsung Galaxy TabPro S positioniert sich gegen Apples iPad Pro und Microsofts Surface Pro 4 - mit Erfolg, denn es bietet unter anderem das beste Display.

In die Kategorie der Ultraleicht-Tablets fällt das Sony Xperia Z4 Tablet. Der 10-Zöller wiegt gerade einmal 393 Gramm und hat dann sogar ein LTE-Modem verbaut. Und: Wie die meisten Geräte der Xperia-Reihe ist auch das Z4 Tablet wasserfest.

Im Kurztest aus Barcelona gefiel uns unter anderem der hochauflösende Bildschirm und die Power des Snapdragon-Prozessors. Sony bietet das Z4 Tablet mit und ohne LTE-Modem an.

Sony Xperia Z4 Tablet im Hands-on

Spezialfälle: Samsung Galaxy View und Toshiba Portégé Z20-C-121

Das Samsung Galaxy View hat uns in vielen Punkten enttäuscht. Dabei klang es Anfangs noch recht vielversprechend: Ein über 18 Zoll großes Display verwandelt das Android-Tablet in einen Zweitfernseher. Die furchtbare Stütze auf der Rückseite, schlechte Lautsprecher und weitere Kritikpunkte verhagelten die Testwertung jedoch gründlich.

Wieso führen wir das Galaxy View also unter den "besten Tablets" auf? Ganz einfach: Es ist ein absolutes Spezial-Gerät für Spezial-Anwendungsgebiete. Derzeit ist es mit einem Preis von 650 Euro viel zu teuer, für die gebotene Leistung. Doch wie wir Samsung kennen, rutscht der Preis schon bald unter die 500-Euro-Marke, oder sogar noch weiter. Dann könnte es für den ein oder anderen zur attraktiven Alternative zum Fernseher werden. Ihr solltet den Einzeltest des Galaxy View dennoch in jedem Falle vorher lesen!

  • Konzept
  • SD-Kartenleser
  • Stütze auf der Rückseite
  • Auflösung
  • Lautsprecher
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • viele Anschlüsse
  • mattes Display
  • Leistung
  • lüfterlos
  • lange Akkulaufzeit
  • eingebautes LTE-Modem
  • Lautsprecher
  • Webcam
  • Bedienstift
  • Verbindung zwischen Tablet und Tastatur
Zum Testbericht 5.2

Fazit: Gut gemeint, schlecht umgesetzt

Die Idee ist gut: Ein Android-Fernseher auf Tablet-Basis. Doch an der Umsetzung hapert es. Ein Gerät wie das Galaxy View muss zwingend mit einer Hardware-Fernbedienung, besseren Lautsprechern, frei einstellbaren Blickwinkeln und mit einem Display auflaufen, welches eine höhere Helligkeit bietet. Und auch der preisliche Abstand zu einem „echten“ Fernseher darf nicht so hoch ausfallen. Unterm Strich können wir damit das Galaxy View nicht empfehlen.

Zum Testbericht 7.6

Anschluss- und Laufzeit-Wunder

Toshibas Hybrid-System Portégé Z20t-C-121 bietet sich vor allem für Menschen an, die ein einzelnes Gerät in unterschiedlichsten Umgebungen nutzen möchten. Dieses Klientel dürfte das Gerät schnell ins Herz schließen. Als Hauptargumente wirft es die vielen Anschlüsse, das matte Display, die lange Akkulaufzeit und die ausreichend hohe Leistung in den Ring. Demgegenüber stehen Mängel bei der Multimedia-Wertung.

Toshibas Portégé Z20-C-121 gehört eher in die Ultrabook-Ecke, doch auch hier lassen sich Display und Tastatur voneinander trennen. Der Preis erscheint exorbitant hoch, dafür erhaltet ihr auch ein "Tablet" mit VGA- und Ethernet-Port. Wo gibt es das sonst schon?

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